Um den Menschen zu ermöglichen so zu leben wie sie wollen, gehört es auch dazu, für die notwendige Mobilität zu sorgen.

Der Schienenpersonen- und der öffentliche Personennahverkehr hat gerade in der Metropolregion eine große Bedeutung. Die vielen Pendlerinnen und Pendler wollen gut befördert werden und rechtzeitig an ihren Arbeitsstätten ankommen. Dafür benötigen wir einen modernen und leistungsstarken Verkehrsdienstleister wie die AKN. Diese werden wir als staatliches Unternehmen weiter stärken. Ebenso hat für unsere Gemeinden im ländlichen Raum eine gute Verkehrsanbindung an die großen Städte und Gemeinden entlang der A7 eine besondere Bedeutung. Hier werden wir durch die Unterstützung innovativer Modelle und Ideen mehr Angebote wie Bürgerbusse und digital gesteuerte Mobilitätsformen schaffen.

Als Bürgermeister meiner kleinen Gemeinde komme ich mit vielen Einwohnerinnen und Einwohner ins Gespräch. Gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn ich unsere Seniorinnen und Senioren besuche, höre ich immer wieder, wie gerne sie hier leben und dies auch noch lange wollen.

Allerdings wird es mit zunehmendem Alter immer beschwerlicher, zum Einkaufen oder zu einem Arzt zu kommen, erzählten mir viele Senioren im letzten Jahr. Unsere Buslinie nach Henstedt-Ulzburg oder Kaltenkirchen fährt viel zu selten und es ist auch schwierig, zum Beispiel mit einem Rollator den Bus zu benutzen. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität sehr.

Gleiches gilt auch für junge Familien, wenn sie zum Beispiel mit dem Kinderwagen unterwegs sind, ebenso wie die in unserer Gemeinde lebenden Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in den seltensten Fällen ein Auto leisten können. So geht es übrigens nicht nur den Menschen aus meiner Gemeinde, sondern meine Bürgermeisterkollegen aus den Nachbargemeinden berichten von ähnlichen Gesprächen mit ihren Einwohnerinnen und Einwohner. Wir haben in unserem Regierungsprogramm für die nächste Legislaturperiode die Barrierefreiheit von Fahrzeugen und Haltestellen, sowie die Unterstützung bei der Einführung von weiteren Bürgerbussen mit als Schwerpunktthema aufgenommen. Ich finde, dass das unsere ländlichen Gemeinden im Kreis Segeberg unbedingt brauchen.

Vor ein paar Wochen bin ich mal wieder mit der AKN nach Hamburg zur Arbeit gefahren. Ich hatte Glück und wurden mit einem neuen Zug befördert. So könnte es mir gefallen, jeden Morgen zur Arbeit zu pendeln, dachte ich mir.

Ich fragte den Fahrgast neben mir, ob er die neuen Züge auch so angenehm findet und wir kamen ins Gespräch. Er berichtete mir, dass er auch in Hamburg arbeitet und jeden Tag mit der AKN von Kaltenkirchen bis nach Eidelstedt fährt. Dort muss er dann in die S-Bahn umsteigen, um weiter bis zum Hauptbahnhof zu kommen. Ihn nervt es häufig, dass die AKN nicht mehr Züge auf dieser Strecke anbietet und auch, dass er in Eidelstedt immer umsteigen muss. Da ich früher eine Zeitlang selber jeden Tag diese Strecke gefahren bin, kenne ich sein Problem sehr gut.

Ich will, dass wir endlich die AKN zweigleisig bis zum Hauptbahnhof weiterführen. Um dies zu erreichen, werden wir das Projekt S21 weiterverfolgen und die AKN als Anbieter weiterentwickeln. Für diese Mobilitätsprojekte möchte ich mich gern in den nächsten Jahren intensiv einsetzten. Mobilität vor Ort, ob im Pendelverkehr oder im ländlichen Raum – wir machen das!

Stefan Weber

Stefan Weber

Wahlkreis 25 Segeberg-West

Um Gerechtigkeit für alle zu erreichen, muss ich die Vergangenheit kennen, in der Gegenwart zuhören
und die Zukunft gestalten. Das ist mein sozialdemokratisches Verständnis von Politik. Mehr über meine Person, meinen Lebenslauf und meine Ziele erfahren Sie auf meiner Homepage oder in einem persönlichen Gespräch. Sprechen Sie mich gerne an.