Ich will, dass Frauen und Männer nicht nur gleiche Rechte, sondern auch gleiche Chancen haben!

Ich mache mich auch weiterhin stark für den Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Wir brauchen noch bessere Bedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Gewalt gegen Frauen und Kinder ist unter keinen Umständen akzeptabel.

Frauen haben im Durchschnitt die besseren Berufs- und Bildungsabschlüsse als Männer. Trotzdem erreicht nur eine geringe Anzahl von Frauen eine Führungsposition. Sie sind diejenigen, die überwiegend in Teilzeit, in befristeten Arbeitsverhältnissen oder in prekärer Beschäftigung arbeiten. Frauen gründen seltener ein Unternehmen und werden im Schnitt schlechter bezahlt als Männer. Frauen tragen nach wie vor die größeren Risiken für Lücken im Erwerbsleben. Dies begünstigt Altersarmut.

Auch darum brauchen wir noch bessere Bedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Kinderbetreuung muss bedarfsgerecht und bezahlbar sein!

Der Einstieg ist geschafft. Ab dem 1. Januar 2017 erhalten Familien für jedes Kind unter drei Jahren in der Krippe oder öffentlich geförderten Kindertagespflege bis zu 100 Euro monatlich. Wir wollen langfristig die Kinderbetreuung für die Grundversorgung komplett beitragsfrei gestalten. Länder wie Rheinland-Pfalz und Hamburg zeigen, dass es geht.

Außerdem werden wir mehr schulische Ausbildungsplätze an den Fachschulen schaffen, um genug Fachkräfte zu gewinnen.

Wir wollen bis 2020 jedem Kind einen Platz an einer Ganztagsschule anbieten.

Das erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und Kinder können durch Ganztagsschulen gezielter gefördert werden.

Wir unterstützen alle Schulen, die sich zu offenen Ganztagsschulen entwickeln wollen. Und bis zu fünf Schulen jährlich sollen verbindliche Ganztagsschulen werden.

Das gilt auch für die Beruflichen Schulen.

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist niemals „Privatsache“. Betroffene bedürfen unserer Unterstützung und Hilfe.

Frauenhäuser haben dabei eine besondere Bedeutung. Wir haben zusätzliche Plätze geschaffen und die Haushaltsmittel erhöht. Wir werden sie auch künftig finanziell absichern.

Beate Raudies

Beate Raudies

Wahlkreis 21 Elmshorn

Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn. Von Beruf bin ich Steuerbeamtin. Meine Familie und ich sind fest in der Region Elmshorn verwurzelt. Seit 2012 vertrete ich die Städte Elmshorn und Tornesch und die Gemeinden des Amtes Elmshorn-Land als direkt gewählte Abgeordnete in Kiel. Ich bin Mitglied des Bildungsausschusses sowie Sprecherin für die Bereiche Kultur, Ehrenamt und Feuerwehr.